Hausmittel gegen Silberfischche

Silberfischchen werden schnell zum Ärgernis und es scheint nahezu kaum möglich sie in den Griff zu bekommen. Die flinken kleinen Insekten finden ständig neue Verstecke und wenn man mal einen erwischt, huscht um nächsten Tag schon der nächste durch die Wohnung. Es gibt allerdings durchaus Hausmittel, mittels derer man den kleinen Quälgeistern an den Kragen kann.

Was sind eigentlich Silberfischchen?

Bei Silberfischchen handelt es sich um Insekten, die keine Flügel aufweisen und vor allem im Dunkeln aktiv sind. Silberfischchen werden auch Zuckergast genannt. Zuckergast deshalb, weil die kleinen Insekten Zucker, Stärke und Kohlenhydrate mögen. Sie sind gerne an warmen Orten zu Hause und mögen es, wenn eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Sicherlich ein Grund dafür, warum wir Silberfischchen meist im Bad erblicken.

Wo ist das Problem?

Eigentlich sind Silberfischchen kein Problem. Sie stellen übrigens gesetzlich auch keinen Sachmangel dar. Doch können Silberfischchen uns sogar hilfreich sein, denn in großen Mengen sind sie durchaus ein Zeichen für Feuchtigkeitsprobleme und im schlimmsten Fall, bedingt dadurch, für Schimmelbefall in den eigenen vier Wänden. In diesem Sinne, sind Silberfische eigentlich ein natürliches Warnsignal und sie bringen gar noch mehr Vorteile mit, denn Milben, so zum Beispiel die Hausstaubmilbe, stehen auf dem Speiseplan der Silberfischchen. Dennoch gibt es relativ wenig Fans der kleinen Insekten, weshalb häufig nach etwaigen Hausmitteln gegen sie, gesucht wird.

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Hausmittel gegen Silberfischchen

Tatsächlich gibt es fernab von Chemie einige Möglichkeiten die Silberfischchen loszuwerden. Wie bereits erwähnt, mögen die Insekten Zucker, was man sich zu Nutze machen sollte. Mittels klebrigem Honig, den jeder zu Hause haben sollte, lässt sich die Lust auf Zucker und Süßes nutzen, um den Silberfischchen eine klebrige Falle zu stellen. Wer Honig verwendet, kann so zum Beispiel ein wenig Stoff oder Papier verwenden, um es mit Honig zu beträufeln. Nun am besten einfach an den Lieblingsort der Silberfischchen platzieren und warten. Schon am nächsten Morgen könnte man sehen, ob die Falle zugeschnappt bzw. zugeklebt hat.

Weitere Mittel gegen Silberfischchen

Lavendel gegen Silberfischchen: Eines haben Motten und Silberfischen gemeinsam. Beide können Lavendel absolut nicht leiden. Das macht Lavendel so wirksam im Kampf gegen Motten und Silberfischchen. Ein wenig Lavendelöl oder ein Lavendelsäckchen, richtig platziert, wirkt wahre Wunder.

Allzweckwaffe Kartoffel: Auch Kartoffeln eignen sich gut im Kampf gegen Silberfischchen. Die kleinen Insekten lieben Stärke und werden von Kartoffeln angelockt, wenn man die Kartoffel aushöhlt und und am Rand einen Zugang für die Insekten schafft, werden sie davon angelockt. Wenn die Fische dann unter der Kartoffel sind, lässt sich die Kartoffel samt Besucher entsorgen. Die Kartoffel wird am besten auf einer Frischhaltefolie platziert, um das Entsorgen zu vereinfachen.

Backpulver und Zucker sind im Kampf gegen Silberfischchen, Ameisen und Co. ebenfalls ein probates Mittel. Während der Zucker in der besagten Mischung die Insekten anlockt, wird das Backpulver zum Tod führen. Übrigens kein schöner Tod, denn das Backpulver quillt im Körper der Tiere auf und lässt sie qualvoll sterben.

Naturstrom. Wissenswerte Infos zum sauberen Strom

Sauberer Strom kann den Geldbeutel entlasten

Greta und die von ihr initiierte Fridays for Future Bewegung machen es vor. Sie schaffen Bewusstsein, wenn es um unsere Umwelt, unseren Planeten und unser Klima geht. Kaum ein anderes Thema wird aktuell derart diskutiert wie der Klimawandel. Der Wechsel zu erneuerbaren Energien steht dabei ganz besonders im Fokus. Spricht man von Ökostrom, so bringt dieser gleich mehrere Effekte mit. Ein jeder kann weit mehr tun als einen Kühlschrank zu kaufen, der energiesparende als das alte Gerät ist. Bleiben wir jedoch beim Geldbeutel in Verbindung mit Ökostrom, denn klar ist, Ökostrom reduziert die Stromkosten in den eigenen vier Wänden.

Was ist eigentlich Ökostrom?

Ökostrom punktet vor allem dadurch, dass er durch erneuerbare Energien gewonnen wird. Tatsächlich lässt sich mit sauberem Strom Geld sparen, doch gibt es weit mehr Vorzüge im Hinblick auf unsere Umwelt und die Generationen nach uns. Ökostrom wird durch Wind, Sonne, Wasser oder gar aus Biomasse gewonnen werden, was ihn unabhängig von Kohle, Kernenergie, Erdöl und Gas macht. Häufig hört man, dass Ökostrom zu teuer, doch wendet sich das Blatt und man darf erwarten, dass die Politik Ökostrom weiter vorantreiben wird, schließlich ist die Debatte um den Energiewandel aktuell in den Medien aktueller denn je. Ökostrom ist aber auch heute schon teilweise günstiger als herkömmlicher Strom. Was viele nicht wissen, ist, dass der Wechsel des Stromanbieters mit relativ geringem Aufwand verbunden ist. So lässt sich bequem online kündigen ohne den befürchteten Papierkram. Check24 und Co. machen es möglich.

Augen auf beim Thema Ökostrom

Bei aller Euphorie um das Thema Ökostrom, gilt es genau hinzusehen, ob dort wo Ökostrom drauf steht, auch wirklich Ökostrom drin ist. Leider sind nicht alle Ökostromtarife auch solche, denn auch wo Ökostrom beworben wird, kann es vorkommen, dass es sich hierbei nicht um einen reinen Ökostrom Tarif handelt, sondern vielmehr um einen normalen Stromtarif, der zu einem kleinen Teil auch auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen setzt. Wichtig ist auch, dass darauf geachtet wird, wie der Strom denn nun eigentlich gewonnen wird. Die Diskussion um Windräder dürfte nicht minder kontrovers diskutiert werden als jene um den Klimawandel an sich. Klar ist aber, dass Windkraftanalgen für den Hauptteil der erneuerbaren Energien verantwortlich sind.

Bewusstsein schaffen

Wir alle sind gefordert, über unseren Umgang mit unserem Planeten nachzudenken und jeder von uns kann seinen Beitrag für die Umwelt leisten. Insofern spielt es keinerlei Rolle, ob Freitags oder Samstag demonstriert wird. In jedem Falle erhöht der aktuelle Druck durch die Fridays for Future Bewegung den Druck auf die Politik, sich mehr einzusetzen, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen und den Energiewandel einzuleiten. Blickt man jedoch auf die eigenen vier Wände, sind auch wir gefordert etwas zu tun. Dies kann durchaus mit einer eigenen Bestandsaufnahme, einer Ist – Analyse beginnen. So richtet sich der Blick rasch auf die Energiefresser in der Wohnung oder dem Haus. Vor allem ältere Geräte sollte man bzgl. des Energieverbrauchs prüfen. Hier lässt sich massiv Geld sparen, denn moderne Geräte mit anderer, besserer Energieklasse sind auf Dauer die günstige Alternative gegenüber der alten Waschmaschine, dem alten Trockner, dem alten Kühlschrank. Würde sich jeder um diesen eigenen kleinen Energiewandel bemühen, könnte ein großer Anteil des nationalen Stromverbrauchs eingespart werden, so dass die Atomenergie nicht mehr benötigt würde.

Tipp: Nicht nur die großen Geräte in unseren vier Wänden sollten Beachtung finden. Interessant ist auch ein Blick auf jene Stromfresser, die häufig in Benutzung sind. Wer zum Beispiel auf LED Glühbirnen statt klassischen Glühbirnen setzt, spart aufs Jahr gesehen richtig Geld. Ferner gilt natürlich auch das eigene Strom – Konsumverhalten auf den Prüfstand zu stellen. Wir sind gefordert, die besagte Glühbirne eben auch nur dann anzuschalten, wenn sie tatsächlich auch benötigt wird.

Hilft Backpulver gegen Ameisen wirklich?

Backpulver dürfte wohl das bekannteste Hausmittel gegen Ameisen sein. Doch wird Backpulver seinem Ruf als Mittel gegen Ameisen Nummer 1 wirklich gerecht?

Mit Backpulver gegen Ameisen. Macht das Sinn?

Der große Vorteil von Backpulver als Mittel gegen Ameisen, ist gewiss, dass wohl fast jeder von uns Backpulver zur Hand hat. Doch Achtung, denn Backpulver ist nur bedingt geeignet, denn es ist nicht das Backpulver selbst, das den Ameisen zu schaffen macht.

Backpulver ist nicht gleich Backpulver

Backpulver kann, so wie Essig auch, durchaus eingesetzt werden, wenn man den Ameisen an den Kragen will, doch die Aussage, dass Backpulver stets hilft, ist falsch, denn nur Natron haltiges Backpulver hilft tatsächlich gegen Ameisen. Keineswegs enthält jedoch jedes Backpulver Natron. So dass man zwingend auf die Verpackungsangaben achten sollte. Tatsächlich ist es Natriumhydrogencarbonat, welches jedoch inzwischen eher durch andere Inhaltsstoffe des Backpulvers ersetzt wird, das den Ameisen zusetzt. Hierdurch verliert das backpulver also gänzlich seine Wirkung. Essig, Kreide oder Zimt, dürften hier die deutlich wirkungsvolleren Mittel gegen Ameisen sein.