Kindergeld. Wann zahlt der Staat was?

Kindergeld für Eltern – das sollten Sie über die staatliche Zahlung wissen

Das Kindergeld wird fälschlicherweise oftmals mit einer Sozialleistung in Verbindung gebracht, was jedoch nicht korrekt ist. Stattdessen handelt es sich in den meisten Fällen um eine so genannte steuerliche Ausgleichszahlung, die durch die Familienkassen in Deutschland vorgenommen wird. Konkret geht es darum, das Existenzminimum des Kindes in steuerlicher Hinsicht freizustellen, aber natürlich steht auch die Grundversorgung der hierzulande lebenden Kinder im Vordergrund dieser staatlichen Zahlung.

Wir informieren Sie im folgenden Beitrag, wer einen Anspruch auf Kindergeld hat, wie hoch die Zahlungen ausfallen, unter welchen Voraussetzungen Sie für Ihr Kind noch Kindergeld erhalten, wie und wo Sie den Antrag stellen und was Sie sonst noch zu diesem Thema wissen sollten.

Wer hat einen Anspruch auf Kindergeld?

Im Allgemeinen wird etwas unpräzise formuliert gesagt, dass ausschließlich Eltern einen Anspruch auf Kindergeld für ihre entsprechenden Kinder haben. Dies stimmt natürlich auch, jedoch ist der Begriff der Eltern etwas weiter gefasst. Darunter fallen nämlich nicht nur die leiblichen Eltern, sondern insbesondere anderweitige Erziehungsberechtigte, wie zum Beispiel:

  • Adoptiveltern
  • Stiefeltern
  • Pflegeeltern
  • Großeltern

Auf jeden Fall wird das Kindergeld immer für diejenigen Kinder gezahlt, die im entsprechenden Haushalt der Familie leben. Zu den weiteren Voraussetzungen gehört, dass die Erziehungsberechtigten hierzulande einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Ist dies nicht der Fall, müssen sie zumindest in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sein. Der Anspruch auf Kindergeld besteht uneingeschränkt für alle minderjährigen Kinder, und zwar bereits im Geburtsmonat. Dabei wird das Kindergeld im entsprechenden Monat in voller Höhe gezahlt, selbst wenn das Kind beispielsweise am 30. Juni geboren wurde.

Wie hoch ist das Kindergeld?

Für werdende Eltern ist eine der spannendsten Fragen natürlich, in welcher Höhe das Kindergeld überhaupt gezahlt wird. Die letzte Erhöhung des Kindergeldes fand übrigens gerade erst statt, nämlich zum 1. Juli 2019. Die nächsten Erhöhungen sind für die Januar 2021 geplant.

Nach wie vor ist die Höhe des monatlichen Kindergeldes nach Anzahl der Kinder gestaffelt und beläuft sich wie folgt:

  • 1. Kind: 204 €
  • 2. Kind: 204 €
  • 3. Kind: 210 €
  • 4. Kind: 235 €

Schätzungen gehen übrigens davon aus, dass aktuell für etwa 17 Millionen Kinder hierzulande seitens des Staates Kindergeld gezahlt wird. In manchen Fällen endet die Zahlung dann, wenn das Kind volljährig wird. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es allerdings möglich, dass eine Weiterzahlung bis zum 25. Lebensjahr erfolgt. Wann wird das Kindergeld länger gezahlt? Unter bestimmten Voraussetzungen wird das Kindergeld nicht nur bis zum 18. Lebensjahr des Kindes gezahlt, sondern darüber hinaus. Dies geschieht zum Beispiel in den folgenden Situationen:

  Erstmalige Schul- oder Berufsausbildung

  Erstmaliges Studium

  Kind absolviert zweite Ausbildung und arbeitet im Jahresdurchschnitt weniger als 20 Wochenstunden

  Praktikum

  Freiwilligendienst

  Kein Ausbildungsplatz oder arbeitslos

Es gibt also tatsächlich einige Fälle, in denen das Kindergeld nicht nur bis zum 18. Lebensjahr, sondern zum Teil deutlich darüber hinaus gezahlt wird. Dieser Trend hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt, denn heutzutage ist eher selten, dass der Nachwuchs direkt mit Beginn der Volljährigkeit anschließend sofort einer beruflichen Tätigkeit nachgeht. Viel häufiger wird stattdessen zunächst eine Ausbildung gemacht, ein Studium absolviert oder das Kind entscheidet sich für einen Freiwilligendienst.

Kindergeld muss schriftlich beantragt werden

Die Auszahlung des Kindergeldes findet keineswegs automatisch mit der Geburt des Kindes statt, sondern muss seitens der Eltern schriftlich beantragt werden. Die Zuständigkeit fällt in Deutschland auf die Familienkasse, die in der Regel bei der Agentur für Arbeit ansässig sind. Achten Sie bei der Beantragung allerdings darauf, dass es aktuell eine Bearbeitungsdauer von durchschnittlich vier bis sechs Wochen gibt. Dies ist insbesondere seit dem vergangenen Jahr von größerer Bedeutung, denn ab 2018 kann die Beantragung nur noch sechs Monate rückwirkend erfolgen. Bis dato war es vorher möglich, sogar für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren eine rückwirkende Beantragung durchzuführen. Das Antragsformular finden Sie entweder in der Auslage die zuständigen Familienkasse oder mittlerweile auch als Online- Formular auf der Webseite.

Wann wird das Kindergeld ausgezahlt?

Wann das Kindergeld ausgezahlt wird, richtet sich zum einen nach dem Anfangsbuchstaben Ihres Namens bzw. des Nachnamens des Kindes sowie der sogenannten Kindergeldnummer. Diese finden Sie auf Ihrem entsprechenden Kindergeldbescheid. Normalerweise finden die Auszahlungen meistens zwischen dem 10. und dem 17. eines Monats statt, können allerdings auch davon abweichen.

Günstigerprüfung entscheidet über Kindergeld oder Kinderfreibetrag

Oftmals diskutiert wird, ob es eigentlich günstiger ist, sich Kindergeld auszahlen zu lassen oder stattdessen die Anrechnung des Kinderfreibetrages festzustellen. Glücklicherweise führt das Finanzamt im Rahmen der Veranlagung zur Einkommenssteuer jedes Jahr automatisch eine sogenannte Günstigerprüfung durch. Dabei geht es ausschließlich darum festzustellen, ob es für den entsprechenden Steuerzahler günstiger ist, den Kinderfreibetrag zu nutzen oder stattdessen das Kindergeld ausgezahlt zu bekommen.

Hier kommt es auf die individuellen Werte an, allerdings gibt es dennoch einen Durchschnittswert, an dem Sie sich orientieren können. So ist der Kinderfreibetrag meistens dann die für Sie günstigere Variante, wenn Ihr Einkommen als Alleinstehender bei rund 34.000 Euro oder mehr liegt, während die Grenze bei Verheirateten in etwa bei 64.000 Euro angesiedelt ist. Umso mehr Einkommen Sie erzielen, umso wahrscheinlicher ist es also, dass das Nutzen des Kinderfreibetrages günstiger als die Auszahlung des Kindergeldes ist.

Wie darf das Kindergeld verwendet werden?

Wie wir eingangs erwähnt haben, soll das Kindergeld insbesondere dazu dienen, das Eltern Geld für die Grundsicherung ihrer Kinder zur Verfügung haben. Wenn Sie allerdings bereits Kinder haben, wissen Sie natürlich, dass man mit rund 200 Euro im Monat bei Weitem nicht auskommt, um alle Kosten zu decken, die mit dem Kind in Verbindung stehen. Trotzdem bedeutet dies nicht, dass Sie das Kindergeld für Ihre privaten Ausgaben nutzen dürfen, auch wenn es natürlich schwer bis unmöglich ist, dies im Einzelfall zu kontrollieren. Streng genommen verwalten Sie das entsprechende Geld nämlich nur für ihre Kinder, auch wenn Sie den Ihnen zustehenden Betrag natürlich vollständig dafür verwenden dürfen, beispielsweise Lebensmittel oder Kleidung für Ihren Nachwuchs zu kaufen.

In welchem Verhältnis das Kindergeld zu den tatsächlich anfallenden Ausgaben pro Kind steht, wird deutlich, wenn man sich die durchschnittliche Werte betrachtet. Während Sie nämlich pro Kind etwa 2.500 Euro pro Jahr an Kindergeld erhalten, haben Experten ausgerechnet, dass ein Kind in Deutschland durchschnittlich pro Jahr etwa 10.000 Euro an Kosten verursacht.

Was macht Bree Riesling so besonders?

Bree Riesling wird durchaus kontrovers diskutiert und doch nimmt die Fangemeinschaft drastisch zu und nicht nur in Deutschland ist Bree Riesling schwer im Kommen. Spannend ist beim Bree Riesling nicht zuletzt die Farbe, die doch dunkler als bei den bekannten Rieslingen zu sein scheint. Man darf also getrost von einem Wein sprechen, der mit seinem feinherben Geschmack etwas aus der Reihe tanzt. Das macht den Bree Riesling spannend, aber eben auch zum Risiko. In diesem Sinne Sinne lohnt vielleicht vor dem Weinabend die Frage, ob auch wirklich alle Gäste herben Geschmack und ein wenig Grapefruit Aroma zu schätzen wissen, denn der aromatische Bree kommt sehr wohl ein wenig Grapefruit artig daher.

Wo kann man Bree kaufen?

Den Bree Riesling bekommt man auch auf Amazon, gewiss aber auch beim Weinexperten vor Ort. Bree Weine sind auf dem Vormarsch, weshalb man sie inzwischen gut erhält. Verantwortlich für Bree Weine ist Peter Mertes, der schon früh mit Weinen für jedermann begeisterte. Interessant und speziell ist, dass Mitarbeiter der von Peter Mertes gegründeten Weinfirma heute selbst kleinere Weingüter ihr eigen nennen.

Die Philosophie

Die Philosophie bei Peter Mertes ist heute, was es damals war. Weine für jedermann, erschwinglich und dennoch bei Top Qualität. Das Preis/ Leistungsverhältnis darf also sehr wohl als Pluspunkt gezählt werden. Dies beginnt beim Wein selbst und macht auch vor dem Design nicht halt. So gewann Peter Mertes gar im Jahr 2009 den reddot design award. Auch für die Moselregion ist Peter Mertes ein wichtiger Faktor. Sozial engagiert und stets um die Weinregion bemüht, macht man sich lokal zu einem wichtigen Element.

Was ist eigentlich Lbs beim Angeln?

LBS ist ein Begriff, der nicht zuletzt beim Angeln häufig auftaucht. Wohl dem, der um die Bedeutung und Umrechnung weiss. Lbs ist so auch als Pound in unseren Gefilden bekannt. Ein Lbs ist somit gleich 453 bzw. 454 Gramm. Soweit zur klassischen Bedeutung. Blickt man jedoch aufs Angeln. Lbs ist beim Angeln eine Kennzahl, die zur Berechnung der Biegekurve dient. So ist LBS eben jene Angabe, die darüber entscheidet, um das benötigte Gewicht so zu berechnen, dass die Karpfenrute sich um exakt 90 Grad biegt.

Aber warum ist Lbs so entscheidend für Angler?

Das Hauptproblem für Angler, wenn es um Lbs und das jeweilige Gewicht geht, ist, dass man auf Karpfenruten oder auch anderen Ruten eher nicht die Angaben in Gramm finden wird. Hierbei wird lb angegeben, also Pfund. In diesem Sinne, spielt natürlich das Verständnis für lb im Verhältnis zu Gramm eine gewichtige Rolle.

Wie rechnet man Lbs in Gramm um?

Wichtig ist, dass es ein maximales Wurfgewicht gibt, sowie auch ein optimales Wurfgewicht. Zunächst sollte also das maximale Wurfgewicht bestimmt werden, um dann selbiges um 20% zu reduzieren. So erhält man das optimale Wurfgewicht.

Wie man nun erfahren hat, gilt es, die Umrechnung von Lbs vs. Gramm zu verstehen. Geht man also davon aus, dass 1 Lbs 454 Gramm entspricht, dann lässt sich wie folgt umrechnen: Das maximale Wurfgewicht ist Testkurve (Lbs) x 454 Gramm : 16.

Carport oder Garage?

Wer nach einem Stellplatz für das Auto sucht, wird sich stets auch die Frage stellen, welche Form von Stellplatz man präferiert. Dabei steht die Entscheidung zwischen einem offenen Carport und einer Garage an. Beide Varianten des Auto Abstellplatzes, bringen Vor- und Nachteile mit sich. Es ist hierbei schwierig allgemein gültige Aussagen zur richtigen Wahl zu treffen, doch möchten wir hier einen Blick auf die jeweiligen Vorzüge und Nachteile werfen.

Was spricht für die Garage für das Auto?

Die wohl häufigste Option zum Abstellen des Autos, dürfte die Garage sein, welche natürlich einige Vorteile mitbringt. Klar bietet die Garage weit mehr Schutz für das Auto, denn schließlich bringt die Garage einen geschlossenen, abschließbaren Raum mit, die es Dieben und Eindringlingen weit schwerer macht an das Auto zu gelangen. Spricht man von Eindringlingen, dann sind hiermit natürlich nicht nur Diebe, sondern auch Marder gemeint, die bei einem Carport ob der offenen Bauweise, leichtes Spiel haben, gemeint. Ferner sorgt eine Garage bei kalten Temperaturen natürlich dafür, dass dem Autobesitzer das morgendliche Eiskratzen erspart bleibt. Ein weiterer Vorteil der Garage, dürfte sein, dass sich Gartengeräte und anderes Zubehör hier gut verstauen lässt. Egal ob Rasenmäher, Grill, Gartenstühle oder Rasentrimmer, die Garage hilft beim Verstauen und Überwintern. Im übrigen stellt dies auch ein Versicherungsthema dar. All jene Vorteile bedeuten jedoch keinesfalls, dass ein Carport die schlechtere Option für das Auto ist, denn auch hier finden sich einige Vorzüge gegenüber der Garage.

Vorteile des Carports – Die Alternative zur Garage

Carports werden immer beliebter und das zurecht, denn auch hier finden Autobesitzer zahlreiche Vorteile. Wer also vor der Frage Garage oder Carport steht, für den dürften die folgenden Punkte überlegenswert sein. Ein zentraler Punkt, der meist für einen Carport spricht, ist natürlich der vorhandene Platz, denn schließlich baut man eine Garage nicht mal eben so. In vielen Fällen hat man also gar nicht die Wahl zwischen einem Carport und einer Garage. Auch Baurechtlich spricht so manches für den Carport, zwar wird man für beide eine Baugenehmigung brauchen, doch dürfte die Genehmigung für einen Carport weit einfacher zu erlangen sein als es bei einer Garage der Fall ist. Dies wirkt sich natürlich auch auf den Preis aus und die Garage ist ohnehin schon weit teurer als es der Carport ist. Hier findet man beispielsweise verschiedene Carport-Varianten, entweder aus Holz oder aus Metall. Auch im Nutzen gibt es jedoch so manche Argumente, die für den Carport sprechen. Ein Carport lässt sich oft wunderbar in den Außenbereich des Hauses eingliedern und bietet nicht selten auch eine gewisse Pavillon Funktion. Somit ist der Carport häufig nicht nur die richtige Überdachung für das Auto, sondern der neue Hotspot für Gartenfeste oder gemütliches Zusammensein mit Freunden im Sommer und eben selbst, wenn es mal regnet. In der Garage dürfte ein Glas Wein nur halb so gut schmecken.

Man sieht, die Entscheidung für Carport oder Garage muss jeder für sich treffen. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle und je nach Platz und Anforderungen wird ein jeder, die für sich richtige Wahl treffen. Beide Optionen haben ihre Berechtigung.

Umzug ins neue Leben

Egal ob man für die Liebe, den neuen Arbeitgeber oder aus anderen Gründen umzieht – es gibt eine Menge vorzubereiten. Bei den wichtigsten Schritten hilft dieser kostenlose Artikel mit vielen Tipps, weiterführenden Links und Ratschlägen von Profis. Wir haben uns zum Thema “Richtig Umziehen” bei Experten eines Umzugsunternehmen in Berlin schlau gemacht.

Generell gilt die Faustformel: „Alles Kurzfristige wird teuer!“ Darum gilt es sich so gut wie möglich, organisatorisch auf den Umzug einzustellen und alles vorzubereiten.

Vorbereitungen

Gut vorbereitet ist halb gewonnen. Getreu diesem Motto sollte man diese Liste, Punkt für Punkt, abarbeiten.

  1. Verträge auflisten
  2. Verträge Kündigen und neu abschließen
    1. Strom
    2. Internet
    3. Telefonanschluss
    4. Fitnessstudio
    5. Parkplatz / Tiefgarage
  3. Kinder in Schule / Kindergarten abmelden
  4. Kinder in Schule / Kindergarten anmelden
  5. Halteverbot beantragen (evtl. über Umzugsunternehmen möglich)
  6. Umzugsunternehmen beauftragen
  7. Freunde und Bekannte als Umzugshelfer einladen
  8. Zeitliche Abfolge des Umzugs aufschreiben

Mit dem Auflisten aller Verträge wird sicher gestellt das es keine vertraglichen Versäumnisse gibt. Ein netter Nebeneffekt ist, dass man einen schnellen Überblick bekommt und sich von den unliebsamen und überflüssig gewordenen Verträgen trennen kann. Das Anmelden in der Kita kann in Städten wie Berlin, München, Hamburg und Co. zum großen Problem werden. Wir empfehlen eine möglichst frühe Klärung.

Gerade bei dem Wetter ist es besonders wichtig ausreichend Getränke und Essen für die Umzugshelfer bereit zu stellen. Eine Kiste Wasser kann bei einem Umzug mit 6 Personen die helfen viel zu wenig sein. 

Der Umzug

umziehen

Da für den Tag des Umzugs Halteverbotszonen reserviert worden sind und ausreichend Verpackungsmaterial, Essen und Getränke bereit stehen kann der Umzug starten. Wichtig ist die Einteilung der Arbeitskräfte. Gerade zierliche Frauen und Kinder sind nicht für das Karton- und Waschmaschine Tragen prädestiniert. Sie sind ideal für leichte Reinigungstätigkeiten, Malerarbeiten, zum Kartonbeschriften und für das Zubereiten von Snacks und Getränken. Anmerkung der Redaktion: Ich habe während meines Studiums als Möbelpacker gejobbt, die Aussagen spiegeln meine Erfahrung wieder und sollen weder Frauen noch Kinder diskreditieren.

Besonders das Starten in den frühen Morgenstunden kann eine Menge Zeit und Schweiß sparen. Morgens ist es oft noch kühl und die Straßen sind leer.

Oft wird die richtige Sicherung der Ladung vergessen. Das kann a) sehr gefährlich werden b) Sachschäden nach sich ziehen und c) Menschen gefährden. Vor dem Umzug gilt es zu prüfen ob ausreichend Spanngurte zur Fixierung von Waschmaschinen, Kühlschänken und anderen sperrigen Einrichtungsgegenständen vorhanden sind.

Beim Betreten der noch leeren Wohnung empfiehlt es sich schnell (wenn es noch nicht erfolgt ist) ein Mängelprotokoll mit einer ausgiebigen Fotodokumentation zu erstellen. Dieses Mängelprotokoll ist beim Auszug Goldwert.

Verträge und Personen ummelden

Wer vor 10 Jahren in Berlin umgezogen ist, der hatte es sehr einfach bei der Ummeldung im Meldeamt.

Heute ist es leider nicht mehr so einfach. Die Meldeämter heißen mittlerweile Bürgerämter und ohne Mietvertrag hat man es schwer sich an eine neue Adresse zu melden. Man ist jedoch verpflichtet sich innerhalb von 14 Tagen nach dem Umzug umzumelden.

D.h. am besten bereits vor dem Umzug einen Termin im Bürgeramt ausmachen und zum Termin zwingend den neuen Mietvertrag als Nachweis für den neuen Wohnort mitbringen. Des Weiteren wird der Personalausweiss und oder Reisepass benötigt.

Sonderkündigungsrecht bei Wohnungswechsel

Wann habe ich ein Sonderkündigungsrecht nach einem Umzug? Es gibt kein gesetzlich geregeltes Sonderkündigungsrecht. Allerdings können laut §314 BGB Verträge aus wichtigem Grund gekündigt werden. Ein wichtiger Grund kann eintreten, wenn man Jobbedingt umziehen muss und man das „Fitnessstudio“ in Hamburg nicht mehr nutzen kann, weil man nächste Woche, ohne Eigenverschulden, in Berlin wohnt. 

Generell ist zu empfehlen so früh wie möglich alle Verträge zu kündigen. So muss gar nicht erst auf Kulanz bei der Sonderkündigung des Vertragspartners gehofft werden.